Einstimmig wurde das neue Team des Vorstands des SPD-Ortsvereins Emmendingen bei der letzten Mitgliederversammlung von den Anwesenden gewählt. Den Vorsitz von Hanspeter Hauke, der nach über 25 Jahren im Vorstand die Zügel in jüngere Hände übergab, hat nun Frieder Haid übernommen. Hier ist Frieders Vorstandsteam in alphabetischer Reihenfolge:
* Başar Alabay, Gesellschaft, Migration, Integration
* David Fechner, stellvertretender Vorsitzender, Schriftführer
* Frieder Haid, Vorsitzender
* Louis Helmle, Schule, Digitalisierung, Jusos, Vereine
* Jonas Muth, Soziale Fragen
* Thomas Riedel, Kassierer
* Hajo Schiffelholz, Logistik, Technik
* Ralf Wolter, Kultur, Bildung
Die Jüdische Gemeinde Emmendingen lud in diesem Jahr zur Hanukafeier in die Steinhalle ein – ein Fest der Gemeinschaft, des Lichts und der Hoffnung. Für den SPD-Ortsverein Emmendingen nahmen die Vorsitzenden der Ortsvereine Frieder Haid (Emmendingen) und Gabriel Witt (Mundingen) teil. Ebenfalls anwesend waren Oberbürgermeister Stefan Schlatterer, unser Bundestagsabgeordneter Johannes Fechner sowie weitere Vertreter politischer Parteien und verschiedener Religionsgemeinschaften.
Die Feier bot ein reichhaltiges Buffet koscherer Köstlichkeiten, und in fröhlicher, ausgelassener Atmosphäre wurde gemeinsam gefeiert und getanzt. Die herzliche Gastfreundschaft der Jüdischen Gemeinde und die Vielfalt der Gäste machten die Hanukafeier zu einem besonderen Moment gelebter Gemeinschaft in unserer Stadt.
Gleichzeitig stand der Abend unter dem Schatten der schrecklichen Ereignisse von Sydney, wo ein terroristischer Anschlag während einer lokalen Hanukafeier Todesopfer forderte. Die Gedanken aller Anwesenden galten den Betroffenen, den Familien der Opfer und der jüdischen Gemeinschaft weltweit.
Für uns als SPD-Ortsverein Emmendingen ist klar:
Wir stehen unerschütterlich an der Seite aller Jüdinnen und Juden. Unsere Solidarität gilt insbesondere der Jüdischen Gemeinde Emmendingen. In Zeiten, in denen jüdisches Leben bedroht und angegriffen wird, bleibt es unser Auftrag, sichtbar und verlässlich an der Seite derjenigen zu stehen, die Schutz und Unterstützung benötigen.
Wir danken der Jüdischen Gemeinde herzlich für die Einladung und die warmherzige Atmosphäre und freuen uns auf den weiteren Austausch und das gemeinsame Engagement für ein respektvolles, vielfältiges Miteinander in unserer Stadt.
In einer Stellungnahme an die Landesvorsitzenden Isabel Cademartori und Robin Mesarosch hat sich unser Mitglied Biryar Kouti mit der Analyse der jüngsten Wahlergebnisse und dem Umgang mit der AfD auseinandergesetzt. Seine Position stellt dabei einen Gegenpol zu den Ausführungen unseres Mitglieds Hanspeter dar, der sich für ein Verbotsverfahren gegen die AfD ausgesprochen hat. Biryar Kouti bevorzugt stattdessen eine konsequente politische und inhaltliche Auseinandersetzung.
Hanspeter Hauke hat sich intensiv mit der Frage beschäftigt, wie unsere Demokratie auf politische Kräfte reagieren sollte, die ihre eigenen Grundlagen infrage stellen. Sein Beitrag ist ein persönlicher, aber klar begründeter Appell, die Prinzipien unseres Grundgesetzes nicht aus falsch verstandener Toleranz zu relativieren. Er beschreibt, warum die Auseinandersetzung mit der AfD nicht nur eine politische Debatte ist, sondern eine Frage der demokratischen Selbstbehauptung. Der folgende Text lädt dazu ein, sich mit dieser Perspektive auseinanderzusetzen und die Bedeutung einer wehrhaften Demokratie neu zu reflektieren.
Lesen Sie hier Hanspeter Haukes Kommentar.
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