SPD Emmendingen

Gedenken an die Opfer der Reichspogromnacht

Unser Vorsitzender Frieder Haid und Stadtrat David Fechner haben am Montag, den 10. November 2025, um 17:00 Uhr im Gedenken an die Opfer der Reichspogromnacht einen Kranz niedergelegt. In nachdenklicher, aber entschlossener Atmosphäre verfolgten zahlreiche Gedenkende die Ansprachen des Oberbürgermeisters Stefan Schlatterer, der Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde Emmendingen, Olga Maryanovska, sowie des Pfarrers der Evangelischen Kirchengemeinde, Gero Albert.

Alle Rednerinnen und Redner riefen dazu auf, die Opfer der Reichspogromnacht und die Zerstörung der Synagoge nicht zu vergessen und jüdisches Leben und Kultur in der Gegenwart zu schützen. Ein besonderer Höhepunkt war das Gedenkgebet durch Rabbiner Yaakov Yosef Yudkowski. Im Anschluss formierten sich die Gedenkenden innerhalb der Umrisse der alten Synagoge, um ihre Solidarität und Betroffenheit sichtbar zu machen – ein würdiger Moment des Erinnerns.

Der Ortsverein der SPD Emmendingen steht unerschütterlich an der Seite aller Jüdinnen und Juden und zeigt insbesondere seine Solidarität mit der Jüdischen Gemeinde durch die jährliche Kranzniederlegung zum Gedenken an die Reichspogromnacht.

Lebhafte Mitgliederversammlung der SPD Emmendingen – 100 Jahre gelebte Sozialdemokratie gefeiert

Am Mittwoch, den 22. Oktober, fand die Mitgliederversammlung des SPD-Ortsvereins Emmendingen statt. Der Saal war gut gefüllt, die Stimmung engagiert und die Diskussionen lebhaft. Der Vorstand um Vorsitzenden Frieder Haid zog in seinem Tätigkeitsbericht Bilanz über ein intensives Jahr, das von politischer Arbeit vor Ort und einem klaren Bekenntnis zur offenen Debattenkultur geprägt war. Nach dem Bericht des Kassierers wurde über die Entlastung abgestimmt. Kassierer und Vorstand wurden mit breiter Mehrheit entlastet, wobei sich beide aus formalen Gründen enthielten.

Die Landtagskandidatin Martina Fuhrmann stellte ihr Wahlkampfprogramm vor, das sich durch Tatkraft, Glaubwürdigkeit und einen klaren Kompass auszeichnet. Sie suchte das direkte Gespräch mit den Mitgliedern und nahm viele Impulse mit auf den Weg in die heiße Wahlkampfphase. Die SPD-Gemeinderatsfraktion insbesondere in Person der Vorsitzenden Angela Hauser bezog Stellung zu aktuellen kommunalpolitischen Themen, die derzeit in der Bürgerschaft für Gesprächsstoff sorgen. Auch MdB Dr. Johannes Fechner berichtete aus Berlin und gab Einblicke in die Arbeit der SPD-Bundestagsfraktion.

Ein besonders emotionaler Moment war die Ehrung dreier Jubilare, die zusammen auf beeindruckende 100 Jahre Mitgliedschaft in der SPD zurückblicken können: Dagobert Krüger mit 50 Jahren, Klaus Fehrenbach mit 40 Jahren und Jonas Muth mit 10 Jahren. Der Abend endete mit vielen persönlichen Gesprächen, neuen Ideen und einem gemeinsamen Gefühl von Zusammenhalt und Aufbruch. Vorsitzender Frieder Haid fasste abschließend zusammen: „Ein rundum gelungener Abend.“

Mitgliederbegehren zum Bürgergeld: Zur Bedeutung von Solidarität und Eigenverantwortung

Innerhalb der SPD läuft aktuell ein Mitgliederbegehren gegen das geplante Sanktionspaket beim Bürgergeld. Es fordert die vollständige Zurücknahme der Sanktionen. Das innerhalb der Koalition beschlossene Paket sieht Sanktionen bei Nichterfüllung der Mitwirkungspflichten vor. Ziel ist es, die Mittel des Sozialstaats gezielt einzusetzen und Eigeninitiative zu fördern. Das Mitgliederbegehren hat innerhalb der Partei eine heiße Debatte über die Ausgestaltung dieser Regelungen ausgelöst. Unser Vorsitzender Frieder Haid bezieht Stellung.

Lesen Sie den vollständigen Kommentar unseres Ortsvereinsvorsitzenden

Trump, Vance und Selenskyj: Zwei Ganoven und ein Ehrenmann - ein Kommentar von Frieder Haid

Trump und seine Minister haben im Weißen Haus der Ukraine die Pistole auf die Brust gesetzt. Seine Vorstellung eines "Deals" ist ein Diktatfrieden, den die Ukraine und Europa so nicht akzeptieren können. Die europäische Gemeinschaft muss jetzt enger zusammenrücken und endlich Stärke demonstrieren. 

Lesen Sie den Kommentar des Vorsitzenden Frieder Haid.

 

Für Toleranz und Demokratie

Heute haben fünf Bürger, darunter namhafte Sozialdemokraten für mehr Toleranz und Demokratie - gegen die AfD geworben. Dietrich Eichlepp hat dies organisiert. Auch wenn viele überzeugt sind, AfD wählen, da wird es nicht besser. Argumente und Ängste der AfD-Wähler ernst nehmen und im Gespräch bleiben, das ist das Ziel. Auch nach der Wahl.

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