„Mediziner vermuten 1,4 Millionen Tote als Tschernobyl-Folge“, so der Titel eines Beitrags im Deutschlandfunk von Philip Banse am 7.4.2011. Auch 5 Jahre später weiß niemand genau, wie viele Menschenleben der GAU in Tschernobyl bereits gekostet hat und noch kosten wird.
Der Themenstammtisch des SPD-Ortsvereins diskutierte im „Fux’n“ zum 30. Jahrestag von Tschernobyl die Katastrophen in der Ukraine und Fukushima. Dieter Wörner, Fachmann für Umwelt- und Energiefragen, führte in das Thema ein und moderierte die Diskussion.
Die Mitgliederversammlung des SPD-Ortsvereins Emmendingen fand am 01.04.2016 in der AWO, Gartenstraße 1 in Emmendingen statt. Der Vorsitzende Hanspeter Hauke begrüßte die zahlreich erschienenen Mitglieder unter ihnen Sabine Wölfle, MdL und Carola Euhus, Ortsvorsteherin und Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Mundingen. Er entschuldigte Johannes Fechner, MdB und den Fraktionsvorsitzenden der SPD Stadtratsfraktion Thomas Fechner.
Ein besonderer Tagesordnungspunkt war die Ehrung von Ernst-Ulrich von Weizsäcker für 50 Jahre Mitgliedschaft in der SPD. In seiner Rede ging Hanspeter Hauke auf die besonderen Verdienst von Ernst-Ulrich von Weizsäcker ein. Er sagte zum Schluss seiner Rede: „Ernst, du bist bei allen Entwicklungen und Herausforderungen stets im Bilde. Du bist das ideale Ab-Bild eines engagierten und vorausschauenden Menschen. Du bist nicht einge-Bild-et, sondern ein Vor-Bild für uns alle, und natürlich sehr ge-Bild-et.
Bei so viel Vor-Bild-lichem, das mir bei dir einfällt, haben wir uns im Vorstand Gedanken gemacht, wie wir dies in unserer Ehrung angemessen zum Ausdruck bringen können. Deshalb haben wir den Künstler Matthias Hauke (Weitere Infos zum Künstler) beauftragt, dir ein BILD deiner Heimatstadt Emmendingen zu erstellen. Lieber Ernst, herzlichen Glückwunsch und vielen Dank für deine langjährige Unterstützung.
Sabine Wölfle, bekannt als enga-gierte Politikerin, die als Mitglied der Regierungsfraktion in Stuttgart viele Initiativen und Verbesserungen für ihren Wahlkreis erreicht hat, stand die interessierten Bürgerinnen und Bürgern Rede und Antwort. Neben ihren Spezial-gebieten als Frau-en- und Gleichstellungsver-treterin, als Beauftragte für die Belange von Menschen mit Behinderung, für Sport sowie für sprachliche Bildung von Migrantinnen und Migranten sowie für die Musikschulen galt der Schwerpunkt des Abends der Bildungspolitik.
Zur Jahresabschlussfeier 2015 konnte Hanspeter Hauke, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Emmendingen zahlreiche Mitglieder und Gäste begrüßen, unter ihnen Dr. Johannes Fechner, MdB, Sabine Wölfle, MdL, den ehemaligen MdB Peter Dreßen sowie die Ortsvorsteher von Mundingen und Wasser Carola Euhus und Heinz Sillmann.
Der Vorsitzende ehrte für 25-jährige SPD-Mitgliedschaft Dr. Johannes Fechner und Horst Lapschansky. Dr. Fechner ist inzwischen als Bundestagsabgeordneter und rechtspolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion ein wichtiger Ansprechpartner des SPD-Ortsvereins in Berlin. Horst Lapschansky ist sowohl im Vorstand des Ortsvereins als auch Stellvertreter des OB von Emmendingen.
Es gilt das gesprochene Wort!
Herr Oberbürgermeister, liebe Kolleginnen und Kollegen, sehr geehrte Damen und Herren,
wohl kaum ein anderes Thema beherrscht zurzeit die öffentliche Diskussion auch in unserer Stadt so stark wie die steigende Zahl und die Situation der Flüchtlinge in Deutschland. Waren die ersten Reaktionen geprägt von offenen Herzen und Optimismus, entwickeln sich mittlerweile auch Ängste und Sorgen in der Mitte unserer Gesellschaft - und damit sind ausdrücklich nicht die widerlichen Fremdenhasser vom rechtsextremen Rand gemeint. Das Merkel-Motto „Wir schaffen das!“ ist sicherlich ein ehrlicher und gutgemeinter Appell, aber das darf keine bloße Durchhalteparole werden. Auf die Zahl derjenigen, die zu uns kommen, haben wir hier vor Ort keinen Einfluss, wohl aber auf die Lage der Schutz suchenden Menschen, die bei uns sind oder noch zu uns kommen werden. Bei allen Herausforderungen, die jetzt auf uns zukommen, dürfen die Bürgerinnen und Bürger auch in unserer Stadt nicht das Gefühl haben, dass die Schwächeren darunter leiden müssen. Wir begrüßen daher die Initiative, die Sie, Herr Oberbürgermeister, kürzlich ergriffen haben, um den dringend benötigten Wohnungsbau massiv zu fördern – ein Problem, auf das die SPD-Fraktion, unabhängig von der aktuellen Situation, schon seit Jahren hinweist. Die Sanierung der Häuser in der Neubronnstraße ist daher nur ein Tropfen auf den heißen Stein, wir müssen möglichst rasch viel mehr preiswerten Wohnraum schaffen, und zwar sowohl für die Anschlussunterbringung der Schutzsuchenden als auch für die betroffenen einheimischen Bevölkerungsschichten. Auch wenn die dafür bereit gestellten Sondermittel des Bundes und der Landesregierung uns bei der Bewältigung dieser Aufgabe helfen können, sind Auswirkungen auf unsere künftigen Haushaltsplanungen unvermeidlich.
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