SPD Emmendingen

Flexible Altersarbeitszeitmodelle und mehr soziale Anerkennung gefordert

Veröffentlicht am 10.04.2010 in Ortsverein

Moderiert von Eva Maria Hauke wurde beim Themenstammtisch angeregt diskutiert. Foto: H. Hauke

„50 plus“oder Rentner - woran erkennt man Senioren?“ wurde beim Themenstammtisch des SPD-Ortsvereins diskutiert. Die Anwesenden sprachen an, was ihnen auf der Seele brennt.

Ich habe das Gefühl nicht mehr gebraucht zu werden und mein ehrenamtliches Engagement wird nicht geschätzt“, so könnte die Stimmung beim Themenstammtisch des SPD-Ortsvereins Emmendingen auf den Punkt gebracht werden. Viele der Anwesenden fühlen sich zu wenig anerkannt. Zu Unverständnis für die Belange der Senioren kommen häufig gesellschaftliche und politische Vorgaben, welche die Situation der Senioren weiter erschweren. „Warum ist es nicht möglich, das Renteneintrittsalter flexibler zu gestalten?“ wird gefragt. So dass jeder ab einem bestimmten Mindestalter frei wählen kann, wann er aufhören möchte zu arbeiten. Als Resourcenverschwendung empfinden es die Anwesenden, wenn gesunde und motivierte Senioren abgeschoben werden, obwohl sie mit ihrer Fachkompetenz noch einen Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung leisten könnten. Der harte Einschnitt vom Berufs- ins Rentnerleben könnte weiter abgemildert werden durch Mehrgenerationenhäuser. Wenn Jung und Alt ihren Lebensalltag gemeinsam gestalten, diskutieren und sich miteinander auseinander setzen, bleiben die Alten länger jung und die jungen werden schneller reifer, so der Wunsch einiger der Anwesenden des Themenstammtisches. In der von Eva Maria Hauke, Fachanwältin für Familienrecht und im SPD Ortsverein zuständig für Seniorenfragen, moderierten Veranstaltung ergriffen auch die beiden SPD-Bewerber für die Nachfolge von Marianne Wonnay, Uli Hummel und Georg Binkert das Wort. Die Themenstammtische werden fortgesetzt, der nächste findet im Mittwoch, dem 2. Juni 2010 statt. Das Thema wird rechtzeitig bekannt gegeben.

Artikel: H. Hauke

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