SPD Emmendingen

Emmendingen spielt - mehr Spielplätze und Freiräume für Kinder

Veröffentlicht am 13.03.2024 in Ortsverein

Ist Emmendingen eine kinderfreundliche Stadt? Mit dieser Frage eröffnete Hanspeter Hauke den SPD-Stammtisch im Restaurant der Kulturen. Die Anwesenden waren spontan mehrheitlich der Meinung, dass Emmendingen dieses Siegel tragen dürfe.

Denn neben Schulen, Kindergärten und Einrichtungen der Kinderbetreuung gäbe es ein ausreichendes Vereinsangebot für Musik, Sport bis hin zu Jugendgruppen mit unterschiedlichen Schwerpunkten. „Wirklich kinderfreundlich ist für mich eine Stadt erst, wenn es genügend Spielmöglichkeiten gibt, die ohne große Organisation genutzt werden können“, so eine Mutter. Man könne die Freizeit der Kinder doch nicht in ein Zeitschema pressen und durchplanen wie die Tage eines Managers, so ihre Meinung. Freiräume, wo Kinder sich körperlich austoben, Neues entdecken und Grenzen erfahren können, gäbe es in Emmendingen nicht.

Dem widersprach Maria Steinmetz-Hesselbach, die sich im Vorfeld über das Angebot an Spielplätzen in Emmendingen sachkundig gemacht hatte. In Emmendingen gäbe es 27 Spielplätze, weitere wären in den Ortschaften zu finden. Dass hier jedoch nicht alle auf dem neuesten Stand und ideal seien, manchmal wenig Spielmöglichkeiten böten und für Kinder deshalb langweilig, ergab sich aus den Erfahrungsberichten der Anwesenden. Von den „guten“ Spielplätzen mit viel Auslauf und Gestaltungsmöglichkeiten wie der „Vogelsang-Spielplatz“ sollte es noch mehr geben, so der Wunsch der Anwesenden.

„Doch was macht einen guten Spielplatz aus“, wollte Hauke wissen. „Spielplätze müssen den Kindern Spaß machen und ihnen Möglichkeiten bieten, sich auszutoben, mit anderen in Kontakt zu kommen, Konflikte zu lösen, eigene Grenzen auszutesten“, waren erste Ideen. Und sie müssen von den Kindern verändert, gestaltet werden können, ohne dass dies als Sachbeschädigung gilt. „Ein in meinen Augen guter Spielplatz darf verändert werden, er ist nicht „fertig“, sondern er bietet Kindern Möglichkeiten wie beispielsweise eine Wasserpumpe zum Matschen, „Leicht-Bauteile“, welche zum Bauen von Häusern, Höhlen, etc. genutzt werden können oder einfach nur Hölzer“, so ein junger Vater.

Als Fazit des Abends blieb, dass es einige gute und weniger gute Spielangebote in Emmendingen gibt, dass aber ein Angebot für über 14-jährige vollständig fehlt. Hier scheint es tatsächlich Bedarf zu geben, sich Gedanken für ein entsprechendes Angebot  zu machen.

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