SPD Emmendingen

SPD-Ortsverein zeigt Flagge

Veröffentlicht am 15.04.2014 in Ortsverein

Zum Jahrestag der Reaktorkatastrofe in Fukushima beteiligten sich die SPD-Ortsvereine Emmendingen und Mundingen an der internationalen Protestaktion auf der Rheinbrücke bei Sasbach. Mehr als 1000 Atomkraftgegner waren gekommen, um ihren Protest gegen die Atomkraft zum Ausdruck zu bringen.

Sorgenvoll blicken die beiden Vorstände auf die schleppende und teilweise stagnierende Umstellung auf eine verlässliche und bezahlbare  Stromversorgung mit regenerativen Energien. Besonders zu kritisieren sind nach ihrer Ansicht die fehlenden oder falschen Weichenstellungen auf Bundesebene in den letzten Jahren. Bemängelt wird, dass bisher weder ein Gesamtkonzept aus einem Guss erkennbar noch die Reduzierung der Belastungen privater Haushalte als Ziel im Fokus sind. Die sinnfreie Befreiung vieler Branchen (z.B. Golfplätze) von der EEG-Umlage, eine falsche Förderpolitik für Erneuerbare, Fehler beim Emissionshandel und falsche Signale für Investoren führen zum Weiterbetrieb von Braunkohlekraftwerken und dem Abschalten umweltfreundlicher Gaskraftwerke. Abgelehnt werden Behinderungen beim Bau von Windkraftanlagen in Süddeutschland.

Nach Ansicht der Emmendinger SPD fehlt ein abgestimmter Masterplan, der allen Marktteilnehmern überzeugende Anreize zu einem bezahlbaren Ausstieg aus der Atomenergie und dem Einstieg in Energieeffizienz und Erneuerbare gibt.

Die SPD Emmendingen schließt sich deshalb den Aufrufen der Badisch-Elsässischen Bürgerinitiativen zur Teilnahme an Kundgebungen am Sonntag, 9. März 2014 auf den Rheinbrücken an und lädt alle Interessierten herzlich ein, durch ihre Anwesenheit auf der Sasbacher Brücke die Unzufriedenheit der Bevölkerung mit dem Vorankommen der Energiewende in Deutschland zum Ausdruck bringen.

Artikel: H. Hauke

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