SPD Emmendingen

Internet für alle – unterversorgte Teilorte endlich aufrüsten!

Veröffentlicht am 13.07.2013 in Ortsverein

Engagiert diskutiert wurde beim SPD-Themenstammtisch zur Netzversorgung. Foto: H. Hauke

Zum Themen-stammtisch „Internet für alle“ des SPD-Orts-vereins Emmen-dingen und der Bürgerinitiative Breitbandversor-gung im Gasthaus zum Elzwehr in Kollmarsreute trafen sich interessierte und betrof-fene Bürgerinnen und Bürger zum regen Meinungsaus-tausch.

Nach der Begrüßung durch die stellvertretende Ortsvereins-Vorsitzende Eva Maria Hauke führte Hans Kölblin als Gründer und Forumssprecher der Bürgerinitiative Breitbandversorgung in das Thema ein und schilderte lebhaft die Auswirkungen der fehlenden Netzanbindung auf den Alltag. Stefan Sieber, bei der Bürgerinitiative für die technischen Fragen zuständig, erläuterte die technischen Erfordernisse, die für Verbesserung der Versorgung der ansässigen Schulen und Firmen dringend notwendig seien. „Man kommt sich vor wie von der Welt abgeschnitten“, so ein anderer Teilnehmer. Ein anderer berichtete, dass er in Kolmarsreute neu gebaut habe und vieles bei Planung und Vorbereitung bedacht habe. „Auf die Idee, dass es hier kein Internet gibt, bin ich aber beim besten Willen nicht gekommen“, so der enttäuschte Neubürger. Das Grundrecht auf Information und Kommunikation erfordert gerechte und gleiche Zugangsmöglichkeiten zu den Informationsquellen. Unstrittig ist die Bedeutung des Internets bei Beschaffung und Austausch von Informationen in den letzten Jahren enorm gestiegen und wird künftig weiter an Bedeutung gewinnen. Damit alle Bürger gleichermaßen und gleichberechtigt am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können, müssen die technischen Rahmenbedingungen für alle vergleichbar sein. Längst ist eine schnelle Netzanbindung auch ein Standortfaktor für die Ansiedelung von Gewerbe und Handwerk geworden. Ohne entsprechende Voraussetzungen gibt es keine Entwicklung. Doch die Anbindung an DSL und schnelle Netzverbindungen ist sehr unterschiedlich. Während städtische Ballungszentren gut versorgt sind, klagen Gemeinden und kleinere Ortschaften über eine mangelnde Infrastruktur. Gegen diese ungleiche Verteilung der Chancen wendet sich die Bürgerinitiative Breitbandversorgung Emmendingen. Ein erster Erfolg konnte bereits erzielt werden: Im Haushalt 2013 und 2014 wurden bereits im letzten Jahr jeweils 150000 Euro eingestellt. Außerdem stimmte der Gemeinderat am 6.4.2013 ohne Gegenstimme für die Vergabe einer Feinplanung an ein Ingenieurbüro. Eine solche Feinplanung ist Voraussetzung für eine spätere Auftragsvergabe die der Gemeinderat beschließen dann erneut beschließen müsste. Weitere Infos: http://www.dsl-em.de/ und www.spd-em.de

Artikel: H. Hauke

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