SPD Emmendingen

Verkauf der Karl-Friedrich-Schule

Veröffentlicht am 13.01.2013 in Ortsverein

Bleibt die Tür für Alternativen verschlossen? Foto: H. Hauke

Nachdem der Verkauf von der Stadtverwaltung bis auf weiteres ausgesetzt wurde, besteht nun die Chance zu sachlicher Diskussion. Im folgenden sollen die Argumente der Befürworter und Gegner eines Verkaufes kurz vorgestellt werden. Dieser kann im Anschluss kommentiert und mit einer eigenen Meinung ergänzt werden.

Die Argumente der Befürworter eines Verkaufs:

  • die gegenwärtige Nutzung des Gebäudes ist nicht nachhaltig;
  • ein sinnvolles Nutzungskonzept konnte in der Vergangenheit nicht gefunden werden;
  • die erforderlichen Sanierungsmaßnahmen sind teuer und aufwändig;
  • durch den Verkauf kommt 1 Mio EURO in den Satdthaushalt;
  • das Angebot der Stadt an U 3 Krippenplätzen wird vergrößert;

Die Argumente der Verkaufsgegener:

  • die Betreuung von Kindern darf nicht zu einem "Geschäftsfeld" verkommen;
  • das Gebäude ist von historischer, kultureller, sozialer und baugeschichtlicher Bedeutung;
  • die Doppelnutzung des Geländes hinter dem Gebäude als Schulhof und öffentlicher Spielplatz muss erhalten bleiben;
  • das Gebäude ist für die Nutzung als Förder- und Musikschule geeignet;
  • die Investitionen der jüngeren Vergangenheit dürfen nicht sinnlos gewesen sein;
  • das Gelände neben der VHS ist als Standort für die Musikschule wegen den Belastungen durch die B 3 und Bahnverkehr nicht geeignet;
  • die Integration der Förderschule in die Fritz-Boehle-Schulen erfordern weitere Investitionen;
  • die Mietkosten für die Nutzung der Karl-Friedrich-Schule werden von der Stadt nicht berücksichtigt;

Artikel: H. Hauke

Kommentare

Zu Artikeln, die älter als 90 Tage sind, können keine Kommentare hinzugefügt werden.

K

Warum steht in der Zeitung immer - die Musikschule bekkomt die Neugebeude. Diese Gebeude ist noch nicht gebaut! Wir hörten im Dezember - ab Januar muss Musikschule weg, wo und wie Unterricht weiter geht - weißt noch niemand... Heute ist heißt es - bis Sommer sind wir noch da. Und dann? Wenn man OB glaubt - gibts keine Probleme. NEUBAU :) aber hat er diese Neubau schon gesehen???? Vielleicht kann er dorthin sein eigenes Büro verlegen? Und die Musikgartengruppe kann dann im Rathaus weitermachen? da gibt es Wände und Dach... Viele Grüße Katja, Mutter von 2 kleinkinder, die Musikschule besuchen

Autor: Katja, Datum: 30.01.2013, 19:20 Uhr


Dr. med.

Sehr geehrte Damen und Herren, ich bin gegen einen Ortswechsel der Musikschule/Förderschule, da sie in einem relativ kindersicheren, einigermaßen verkehrsberuhigten Umfeld liegt. Falls ein Grundschulkind dort am Unterricht teilnimmt, kann ich als Elternteil beruhigt dieses alleine dorthin laufen lassen- falls eine Verlagerung "auf die grüne Wiese" Richtung Elzstrasse geschieht, muß man den ewigen Chauffeur spielen, da die Region Bahnhof/ Bahnhofunterführung/Elzstrasse sicher nicht geeignet ist, Kinder unter 9 Jahren selbständig dorthin zuschicken...dieses "Problem" mag für den ein oder anderen Stadtrat mit "älteren" Kindern sicher nicht mehr so präsent zu sein. Für die 6-8 jährigen spielt der Standort jedoch eine große Rolle. Auch für die Kinder der Förderschule ist es für das Selbstbewußtsein und die Persönlichkeitsentwicklung wichtig, dass man Ihnen, soweit möglich, einen selbstständigen Schulweg zumuten kann....

Autor: M.Welte-Hafezi, Datum: 30.01.2013, 09:19 Uhr


eine Bleibe für immer

das Gebäude Karl-Friedrich-Schule ist als Musikschulgebäude wunderbar.Es liegt zentral, Familien können während der Wartezeit auf das musizierende oder tanzende Kind den Spielplatz vor der Schule nützen, die Kinder hören, dass es noch andere Instrumente zu lernen gibt- aus den anderen Klassenzimmern-die Aula bietet einen Konzertsaal für jedwedes Vorspiel, solo oder Ensemble, die Unterrichtsräume sind bis spät abends zu nützen, was in Zeiten des G8 leider nötig ist, Nachholtermine sind wochenends problemlos möglich, und ..und ..und. ich wünsche mir nur, dass die Musikschule eine feste Bleibe hat und wir nicht immer wieder damit rechnen müssen in andere Schulen im Umland oder in der Umgebung ausweichen müssen. Eine entgültige Lösung für unsere Musikschule, die , gemeinsam mit der Förderschule das gesamte Gebäude stets belebt, sollte zugesichert werden, am allerliebsten in der Karl-Friedrich-Schule .

Autor: Antje Hecker-Heisler, Datum: 16.01.2013, 19:31 Uhr


Verkauf Karl-Friedrich-Schule

OB Schlatterer hat mit seinen Plänen, die Schule zu verkaufen, zu lange hinter dem Berg gehalten. Jetzt bleibt ein sehr schaler Geschmack, dass er mit Gewalt alle vor vollendete Tatsachen stellen wollte. Warum hat er nicht von Anfang an die offene Diskussion gesucht, die ihm nun angeblich so wichtig ist? Hat er vielleicht persönliche Interessen?

Autor: Werner, Datum: 13.01.2013, 13:36 Uhr


SPD newsletter

Hier bestellen

Unterstützen Sie unsere Arbeit

Wollen Sie unsere Arbeit unterstützen, treten Sie ein, spenden Sie oder sagen Sie uns Ihre Meinung.

Immer aktuell

12.10.2026 17:43 Matthias Miersch zum Rücktritt von Bärbel Bas
Ich danke Bärbel Bas von Herzen für ihren Einsatz, ihre Haltung und ihr Engagement. Wir kämpfen weiter gemeinsam für die soziale Demokratie. „Bärbel Bas hat heute Morgen ihren Rücktritt von Partei- und Ministeramt erklärt. Ich habe großen Respekt vor ihrer Entscheidung. Sie trifft sie aus persönlichen Gründen, die ich zutiefst respektiere. Als Ministerin und Vorsitzende… Matthias Miersch zum Rücktritt von Bärbel Bas weiterlesen

09.10.2026 17:40 Wichtiges Signal für den Wohnungsbau
Die Fortführung und Aufstockung des EH55 Programms bis zum Jahresende ist ein wichtiges Signal für die Bauwirtschaft. Nun sollten die neuen Fördermöglichkeiten konsequent genutzt werden, um den dringend benötigten Neubau anzukurbeln. „Die Aufstockung der Förderung für den Neubau im Effizienzhausstandard 55 Plus und die Fortführung des Programms bis zum Jahresende sind ein wichtiges Signal für… Wichtiges Signal für den Wohnungsbau weiterlesen

26.09.2026 19:01 Sonja Eichwede und Bettina Lugk zur Olympia-Entscheidung
Jetzt braucht es einen gemeinsamen Aufbruch für Olympia. München setzt sich durch. Nachdem die Evaluierungskommission die Konzepte von München und KölnRheinRuhr nahezu gleichauf bewertet hatte, haben sich die Delegierten der außerordentlichen Mitgliederversammlung nun für München als deutsche Bewerberstadt entschieden. Wir gratulieren München und allen Beteiligten zu diesem überzeugenden Konzept. Sonja Eichwede, stellvertretende Vorsitzende: „Herzlichen Glückwunsch… Sonja Eichwede und Bettina Lugk zur Olympia-Entscheidung weiterlesen

25.09.2026 19:03 Wegge/Heselhaus zu EU-Regeln gegen Greenwashing
Umsetzung von EU-Regeln gegen Greenwashing: Koalition schafft pragmatische Lösung für Altwarenbestände Am 27. September 2026 treten neue Regeln in Kraft, nach denen Umweltaussagen in der Werbung oder auf Produktverpackungen jetzt klar und nachvollziehbar belegt werden müssen. Um einen pragmatischen und verhältnismäßigen Umgang mit Altbeständen sicherzustellen, justieren wir nach. Carmen Wegge, rechts- und verbraucherpolitische Sprecherin: „‘Einfach… Wegge/Heselhaus zu EU-Regeln gegen Greenwashing weiterlesen

14.09.2026 17:56 Zollkodex
Jeden Tag kommen Millionen Kleinsendungen aus Drittstaaten in die EU. Die enorme Menge erschwert wirksame Kontrollen erheblich. Allein im Jahr 2024 wurden 4,6 Milliarden Pakete mit einem Warenwert von weniger als 150 Euro in die EU eingeführt – 91 Prozent davon über chinesische E-Commerce-Plattformen. Das sind mehr als doppelt so viele wie noch 2023, als… Zollkodex weiterlesen

Ein Service von info.websozis.de

Wetter-Online

Counter

Besucher:470512
Heute:70
Online:2