[Darstellung Größer 1 wählen.] [zum Inhalt (Taste Alt+8).] [zur Auswahl (Taste Alt+7).] (Taste Alt+6).

SPD OV Emmendingen.

Museumszug "Rebenbummler" sucht neues zu Hause :

Wäre gerne auf dem Weg in eine neue Werkstatt

1. Historie

Als Modelleisenbahnclub Freiburg (MECF) im Jahre 1949 gegründet beschlossen die Vereinsmitglieder Anfang der 70er Jahre den Erwerb und betriebsfähigen Erhalt von abgestellten Fahrzeugen der Kaiserstuhlbahn. Seit Aufnahme des Museumsbetriebs im Jahr 1978 leistet der Verein unter dem neuen Vereinsnamen Eisenbahnfreunde Breisgau e.V. die Erhaltung der Fahrzeuge aus eigener Kraft und mit finanziellen Mitteln, die im Wesentlichen durch den Fahrbetrieb und Spenden erwirtschaftet werden. Öffentliche Fördermittel wurden bislang nicht beansprucht.

2. Aktueller Stand

Zum gegenwärtigen Zeitpunkt nutzen die Eisenbahnfreunde Breisgau die Gleisanlagen des Werksanschlusses der Wehrle Werk AG als Werkstatt für die Reparatur und Erhaltung ihrer Eisenbahnfahrzeuge. Zum 31.12.2017 wurde der Mietvertrag für die Geländenutzung seitens der Wehrle Werk AG gekündigt, um das Gelände einer neuen städtebaulichen Nutzung zu öffnen. Damit steht der Verein vor der Aufgabe, geeignete Räume für eine neue Werkstatt zu finden.

3. Lösungsansätze

Der Vorschlag des Endinger Bürgermeisters, den Museumszug in den durch Umbau der Kaiserstuhlbahn freiwerdenden Hallen der SWEG unterzubringen, wird vom Verein begrüßt, weil diese Lösung das Optimum für den Erhalt der historischen Fahrzeuge bietet: witterungsgeschützte Abstellung und eisenbahngerechte Infrastruktur.

Bis zum Auslauftermin des Mietvertrages lässt sich diese Optimallösung aber nicht umsetzen. Zudem bleibt beim derzeitigen Stand der Ausschreibungsverfahren für den Betrieb der umliegenden Bahnstrecken eine Restunsicherheit, ob die Hallen wie angedacht auch wirklich verfügbar werden.

Ein Neubau einer Werkstatt am Bahnhof Riegel-Malterdingen – im Jahre 2001 fertig durchgeplant – war bislang wegen der Planungsunsicherheit durch die Diskussion um die Ausfädelung des geplanten 3. und 4. leises der Rheintalbahn im genannten Bahnhof nicht realisierbar. Die politischen Entscheidung zugunsten einer Autobahnparallelen Trasse hat diese Variante wieder ins Gespräch gebracht, doch reicht die Zeit für die Umsetzung bis zum Ende des Mietverhältnisses am 31.12.2017 nicht.

Damit bedarf der Verein eines Übergangsquartiers ab spätestens Januar 2017 für einen Zeitraum von mindestestens 5 Jahren im Raum Freiburg oder im nördlichen Breisgau, an das die folgenden Anforderungen zu stellen wären:

  • Halle mit ebenem Boden hoher Tragfähigkeit,
  • Einfahrtstor von mind. 5 m Höhe,
  • leistungsfähiger Stromanschluß (für Schweißarbeiten),
  • Fahr- und Rangierfläche vor der Halleneinfahrt für Tieflader/Schwertransporter,
  • Flächenbedarf ca. 600 bis 1000m² für Abstell- und Arbeitsflächen.

Darüberhinaus wünschenswert bzw. hilfreich wären:

  • ein Hallenkran mit 10 - 15t Tragfähigkeit,
  • Gleisanschluss oder zumindest ein Gleis vom Vorfeld in die Halle,
  • Untersuchungsgrube mit Gleis

Der Verein zahlt für das derzeit genutzte Gelände keine Miete und muss zudem derzeit die vereinseigene Dampflok 384 mit einem neuen Kessel ausstatten. Die Mittel für eine Hallenmiete müssen neben den Kosten für den Kesselneubau aus dem laufenden Fahrbetrieb finanzierbar sein oder über einen noch zu gründenden Förderverein, Zweckverband oder eine Stiftung abgefangen werden, wenn der Verein nicht in der Lage ist diese aufzubringen.

Emmendingen, den 30.04.2016
Eisenbahnfreunde Breisgau e.V.
Jörg Perband: joerg.perband(at)t-online.de

 
Engagierte Diskussionen beim Themenstammtisch zu Tschernobyl und Fessenheim

„Mediziner vermuten 1,4 Millionen Tote als Tschernobyl-Folge“, so der Titel eines Beitrags im Deutschlandfunk von Philip Banse am 7.4.2011. Auch 5 Jahre später weiß niemand genau, wie viele Menschenleben der GAU in Tschernobyl bereits gekostet hat und noch kosten wird.

Der Themenstammtisch des SPD-Ortsvereins diskutierte im „Fux’n“ zum 30. Jahrestag von Tschernobyl die Katastrophen in der Ukraine und Fukushima. Dieter Wörner,  Fachmann für Umwelt- und Energiefragen, führte in das Thema ein und moderierte die Diskussion.

Veröffentlicht am 10.05.2016

Ortsverein; Jahreshauptversammlung :

Ernst Ulrich von Weizsäcker und Hanspeter Hauke

Die Mitgliederversammlung des SPD-Ortsvereins Emmendingen fand am 01.04.2016 in der AWO, Gartenstraße 1 in Emmendingen statt. Der Vorsitzende Hanspeter Hauke begrüßte die zahlreich erschienenen Mitglieder unter ihnen Sabine Wölfle, MdL und Carola Euhus, Ortsvorsteherin und Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Mundingen. Er entschuldigte Johannes Fechner, MdB und den Fraktionsvorsitzenden der SPD Stadtratsfraktion Thomas Fechner.

Ein besonderer Tagesordnungspunkt war die Ehrung von Ernst-Ulrich von Weizsäcker für 50 Jahre Mitgliedschaft in der SPD. In seiner Rede ging Hanspeter Hauke auf die besonderen Verdienst von Ernst-Ulrich von Weizsäcker ein. Er sagte zum Schluss seiner Rede: „Ernst, du bist bei allen Entwicklungen und Herausforderungen stets im Bilde. Du bist das ideale Ab-Bild eines engagierten und vorausschauenden Menschen. Du bist nicht einge-Bild-et, sondern ein Vor-Bild für uns alle, und natürlich sehr ge-Bild-et.

Bei so viel Vor-Bild-lichem, das mir bei dir einfällt, haben wir uns im Vorstand Gedanken gemacht, wie wir dies in unserer Ehrung angemessen zum Ausdruck bringen können.  Deshalb haben wir den Künstler Matthias Hauke (Weitere Infos zum Künstler) beauftragt, dir ein BILD deiner Heimatstadt Emmendingen zu erstellen. Lieber Ernst, herzlichen Glückwunsch und vielen Dank für deine langjährige Unterstützung.

Veröffentlicht am 02.04.2016

Intensive Diskussionen mit Sabine Wölfle

​Sabine Wölfle, bekannt als enga-gierte Politikerin, die als Mitglied der Regierungsfraktion in Stuttgart viele Initiativen und Verbesserungen für ihren Wahlkreis erreicht hat, stand die interessierten Bürgerinnen und Bürgern Rede und Antwort. Neben ihren Spezial-gebieten als Frau-en- und Gleichstellungsver-treterin, als Beauftragte für die Belange von Menschen mit Behinderung, für Sport sowie für sprachliche Bildung von Migrantinnen und Migranten sowie für die Musikschulen galt der Schwerpunkt des Abends der Bildungspolitik.

Veröffentlicht am 13.03.2016

Ortsverein; Ehrungen :

Zur Jahresabschlussfeier 2015 konnte Hanspeter Hauke, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Emmendingen zahlreiche Mitglieder und Gäste begrüßen, unter ihnen Dr. Johannes Fechner, MdB, Sabine Wölfle, MdL, den ehemaligen MdB Peter Dreßen sowie die Ortsvorsteher von Mundingen und Wasser Carola Euhus und Heinz Sillmann.

Der Vorsitzende ehrte für 25-jährige SPD-Mitgliedschaft Dr. Johannes Fechner und Horst Lapschansky. Dr. Fechner ist inzwischen als Bundestagsabgeordneter und rechtspolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion ein wichtiger Ansprechpartner des SPD-Ortsvereins in Berlin. Horst Lapschansky ist sowohl im Vorstand des Ortsvereins als auch Stellvertreter des OB von Emmendingen.

 

Veröffentlicht am 07.02.2016

Fraktion; Haushaltsrede 2015 :

ANMERKUNGEN DER SPD-FRAKTION

ANLÄSSLICH DER VERABSCHIEDUNG DES HAUSHALTSPLANES 2016

 

Es gilt das gesprochene Wort!

 

Herr Oberbürgermeister,

liebe Kolleginnen und Kollegen,

sehr geehrte Damen und Herren,

 

wohl kaum ein anderes Thema beherrscht zurzeit die öffentliche Diskussion auch in unserer Stadt so stark wie die steigende Zahl und die Situation der Flüchtlinge in Deutschland. Waren die ersten Reaktionen geprägt von offenen Herzen und Optimismus, entwickeln sich mittlerweile auch Ängste und Sorgen in der Mitte unserer Gesellschaft - und damit sind ausdrücklich nicht die widerlichen Fremdenhasser vom rechtsextremen Rand gemeint. Das Merkel-Motto „Wir schaffen das!“ ist sicherlich ein ehrlicher und gutgemeinter Appell, aber das darf keine bloße Durchhalteparole werden. Auf die Zahl derjenigen, die zu uns kommen, haben wir hier vor Ort keinen Einfluss, wohl aber auf die Lage der Schutz suchenden Menschen, die bei uns sind oder noch zu uns kommen werden. Bei allen Herausforderungen, die jetzt auf uns zukommen, dürfen die Bürgerinnen und Bürger auch in unserer Stadt nicht das Gefühl haben, dass die Schwächeren darunter leiden müssen. Wir begrüßen daher die Initiative, die Sie, Herr Oberbürgermeister, kürzlich ergriffen haben, um den dringend benötigten Wohnungsbau massiv zu fördern – ein Problem, auf das die SPD-Fraktion, unabhängig von der aktuellen Situation, schon seit Jahren hinweist. Die Sanierung der Häuser in der Neubronnstraße ist daher nur ein Tropfen auf den heißen Stein, wir müssen möglichst rasch viel mehr preiswerten Wohnraum schaffen, und zwar sowohl für die Anschlussunterbringung der Schutzsuchenden als auch für die betroffenen einheimischen Bevölkerungsschichten. Auch wenn die dafür bereit gestellten Sondermittel des Bundes und der Landesregierung uns bei der Bewältigung dieser Aufgabe helfen können, sind Auswirkungen auf unsere künftigen Haushaltsplanungen unvermeidlich.

 

Dass wir hier nach wie vor in relativem Wohlstand leben, zeigt ein Blick in den städtischen HH-Plan für das Jahr 2016. Wir wollen im kommenden Jahr fast 10 Millionen Euro in bauliche Maßnahmen investieren, wobei die dicksten Brocken auf den gerade begonnenen Neubau des Wassermer Kindergartens, auf Arbeiten am und im Goethe-Gymnasium, auf die Lärmschutzwand im Baugebiet „Herrschaftsacker“ und auf notwendige Anschaffungen für unsere Freiwillige Feuerwehr entfallen. Die überfällige grundlegende Sanierung des Jugendzentrums in der Steinstraße wird in den nächsten drei Jahren rund 2 Millionen Euro erfordern – eine sinnvolle Investition in die Kinder- und Jugendbetreuung, die wir mit anderen für den vorliegenden HH-Plan beantragt haben. Nachdem der Bahnhofsplatz umgestaltet worden ist und der Neubau der Musikschule voranschreitet, sind wir nun sehr gespannt auf die Ergebnisse, welche uns die beauftragten Planer für das Areal Blume liefern werden.

 

Wir sind uns der Tatsache bewusst, dass noch vieles mehr angepackt werden müsste. Der Wunschzettel ist lang: etliche städtische Hallen, Kindergärten, Straßen und Brücken warten noch auf ihre Sanierung bzw. Instandhaltung. Um nur ein kleines Beispiel anzuführen: das Alte Rathaus ist immer noch nicht mit einem Aufzug behindertengerecht ausgestattet. Der Fachbereichsleiter kann davon bestimmt mehrere Lieder singen und würde am liebsten sofort mit den Maßnahmen loslegen, wenn er die finanziellen Mittel und das notwendige Personal hätte. Allerdings war Emmendingen noch nie eine strukturstarke Stadt, und wir können uns nur das leisten, was wir auch finanzieren können. Insofern ist der HH 2016 solide finanziert.

 

Auf den Anfang kommt es an! Diesen Schwerpunkt auf frühkindliche Bildung, Erziehung und Betreuung setzt die SPD-Fraktion seit Jahren. Mit dem Einstieg in die Umsetzung der vorgeschlagenen Qualitätsverbesserungen in Höhe von 200 000 Euro entwickeln wir diesen Schwerpunkt konsequent weiter. Den für uns wichtigen Beteiligungsprozess zu diesem Thema halten wir im Übrigen für sehr gelungen.
 

Geht es bei den Kleinen um Entwicklung hin zu Eigenverantwortung und Gemeinschaftsfähigkeit, stehen bei unseren älteren Mitbürgerinnen und Mitbürgern Teilhabe und Selbstbestimmung im Mittelpunkt. Der Landkreis Emmendingen hat in den kommenden Jahren unter allen Landkreisen den rasantesten Anstieg bei den so genannten „Hochaltrigen“, also bei über 85-Jährigen zu verzeichnen. Der Kreisseniorenbericht hat auch für uns in Emmendingen eine Vielzahl von Aufgaben benannt. Für den steigenden Unterstützungs- und Hilfebedarf braucht es ein breites ehrenamtliches Engagement. Dies gelingt allerdings nur dann, wenn dafür eine Anlauf- und Vernetzungsstelle vorhanden ist. Unter anderem dafür wollen wir mit unserem HH-Antrag die Stelle des Seniorenbeauftragten aufstocken.

 

Auch kulturell muss sich Emmendingen nicht verstecken: mit einer bunten Palette von Veranstaltungen, die von Konzerten über zahlreiche Ausstellungen bis hin zu den traditionellen Märkten reichen, wird sich die Große Kreisstadt auch im kommenden Jahr ansprechend präsentieren. Ich hoffe, dass ich jetzt nicht gegen die Verschwiegenheitspflicht verstoße, wenn ich feststelle, dass unser Kulturamt hier zusammen mit Vereinen und Betrieben wirklich gute Arbeit leistet, die auch zahllose Auswärtige in unsere Stadt bringt – und das ganz ohne „City-Manager“!

 

Nicht als formelhafte Floskel, sondern als ehrliche Anerkennung verstehen wir unseren Dank an die Stadtverwaltung mit dem Oberbürgermeister und seinen Stellvertretern an der Spitze Ebenso danken den Kolleginnen und Kollegen im Rat für die harmonische Zusammenarbeit sowie den zahlreichen Vereinen, Organisationen und Einzelpersonen für ihren Einsatz im vergangenen Jahr. Ein besonderer Dank geht dabei an die vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer, die sich in unterschiedlicher Art und Weise um die bei uns untergebrachten Flüchtlinge kümmern. Auch der „Emmendinger Appell“ des Gemeinderates mag mit dazu beitragen, dass uns hässliche Szenen wie in anderen Städten erspart bleiben.

 

Der HH-Plan für 2016 enthält für uns keine unzumutbaren Positionen. Daher stimme ich mit meinen Fraktionskolleginnen und -kollegen der vorliegenden HH-Satzung und den übrigen Teilen der Beschlussempfehlung zu.

 

Thomas           Fechner

SPD-Fraktionssprecher

 

01.12.2015

Veröffentlicht am 21.12.2015

RSS-Nachrichtenticker :

- Zum Seitenanfang.